Bis zu 2× Tensor-Durchsatz bei RTX 20/30/40
Modder haben es geschafft, die von NVIDIA künstlich gedrosselte Tensor-Core-Performance auf GeForce RTX 20-, 30- und 40-Karten lässt sich per Software freischalten – ohne VBIOS-Flash und ohne Hardware-Mod.
Durch Anpassung bestimmter GPU-Register vor dem Laden des Treibers steigt der Durchsatz bei FP16/BF16-Matrix-Operationen (mit FP32-Accumulation) teilweise auf das Doppelte.
Beispiele aus Tests:
RTX 4090: ~166 → 332 TFLOPS
RTX 3090 Ti: 87,5 → 157 TFLOPS
RTX 2080 Ti: rund verdoppelt

Praktisch relevant vor allem für AI-Workloads (LLM Prompt Processing +14–36 %, manche Image-Gen-Tasks).
Token-Generation bleibt meist bandbreitenlimitiert und profitiert kaum. Gaming bleibt komplett unberührt.
Aktuell läuft das vor allem unter Linux (Windows experimentell).
Die Änderungen sind temporär und gehen nach einem Power-Cycle verloren. RTX 50 (Blackwell) ist bislang nicht freigeschaltet.
Interessante Nebenwirkung: Ältere 24-GB-Karten wie 3090/4090 könnten auf dem Gebrauchtmarkt für AI-Nutzer noch attraktiver werden.
Ob NVIDIA das irgendwann offiziell freigibt? Unwahrscheinlich
– aber für Karten, die längst nicht mehr produziert werden, wäre es eigentlich nur fair.
Quellen: GPU-Unlock-Projekte auf GitHub (Zagitta, JustAResearcher, Turing-Unlock).
Wer es ausprobieren will: wie immer auf eigene Gefahr, Boot-Probleme sind möglich.
