Urherrecht: Raubkopierer geben Ungeduld als Grund
<br> Die School of Business and Management in London hat eine Studie durchgeführt, um zu ergründen, warum Raubkopierer tun, was sie tun: Spiele klauen. Die Erkenntnis: Vor allem männliche Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren gaben ihre Software-Piraterie zu. 80 Prozent der 217 Teilnehmer sagten aus, ein Spiel im Internet illegal heruntergeladen zu haben. Als Grund wurde erstrangig Ungeduld angegeben: 72 Prozent der Befragten haben keine Lust, auf die Veröffentlichung eines Spiels zu warten, das woanders - etwa in Amerika oder Japan - bereits erhältlich ist. Der zweitgrößte Anlass zum Spieleklau ist laut Studie das Gefühl, dass die Straftat ungesühnt bleibt: 65 Prozent glauben, dass sie nicht erwischt werden. 58 Prozent nutzen illegale Kopien, um Spiele vor dem Kauf auszuprobieren. Die Schlussfolgerung der Studie: Weltweit einheitliche Release-Termine und sinkende Preise könnten helfen, die Software-Piraterie einzudämmen.
