23.05.2012 09:46

FACEBOOK eine Virenschleuder ?

Quelle n-tv.de, kwe<br /><br /><span>Wer zu schnell klickt, verliert</span>Wurm bohrt sich durch Facebook
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<strong class=""intro"">Sicherheitsexperten warnen vor einem neuen, gef&auml;hrlichen Sch&auml;dling, der sich &uuml;ber Facebook-Nachrichten und Instant Messages verbreitet. Der Wurm entsch&auml;rft Antivirensoftware und &uuml;berwacht die Browser-Aktivit&auml;ten der Nutzer.</strong>
<p>Die Betreiber wollen es zwar sicherer machen, doch das soziale Netzwerk Facebook ist nach wie vor eine Virenschleuder, &uuml;ber die Cybergangster bevorzugt ihre Sch&auml;dlinge verbreiten. Schuld ist dabei aber weniger das Netzwerk selbst. Das Hauptproblem sind dessen leichtsinnigen Nutzer, die immer noch viel zu schnell auf Links klicken.</p><p>Auch ""<a href=""http://about-threats.trendmicro.com/Malware.aspx?language=us&amp;name=WORM_STEKCT.EVL"" target=""_blank"">Worm_Stekct.evl</a>"", vor dem Experten des Sicherheitsanbieters Trend Micro warnen, verbreitet sich auf diesem Weg. Facebook-Nachrichten enthalten einen Kurzlink, der auf eine Archivdatei verweist. Deren Name suggeriert, dass darin Bilddateien enthalten sind. Neugierige, die das Archiv &ouml;ffnen, bekommen jedoch nichts zu sehen, sondern infizieren ihre Rechner mit einem &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrlichen Sch&auml;dling. Der Wurm schaltet Dienste und Prozesse von Schutzprogrammen ab und nimmt Kontakt zu seinen Auftraggebern auf. &Uuml;ber bestimmte Webseiten sendet er Informationen und empf&auml;ngt weitere Befehle.</p>
<p>Und es kommt noch schlimmer: ""Worm_Stekct.evl"" l&auml;dt einen weiteren Wurm (""<a href=""http://about-threats.trendmicro.com/Malware.aspx?language=us&amp;name=WORM_EBOOM.AC"" target=""_blank"">Worm_Eboom.ac</a>"") herunter und f&uuml;hrt ihn aus. Dieser zweite Sch&auml;dling kann die Browser-Aktivit&auml;ten des Opfers &uuml;berwachen. Unter anderem kann er die privaten Nachrichten, die an Websites wie Facebook, Myspace, Twitter, Wordpress und Meebo geschickt werden, mitschneiden. Dieselben Seiten nutzt er, um sich weiterzuverbreiten, indem er Nachrichten sendet, die einen Link auf eine Kopie seiner selbst enthalten.</p>
<p>Zuletzt sorgte der Facebook-Wurm ""<a href=""http://www.n-tv.de/technik/article761640.ece"" target=""_blank"">Koobface</a>"", der von 2008 bis 2011 sein Unwesen trieb, f&uuml;r Furore, da dessen russische Hinterm&auml;nner Anfang des Jahres enttarnt wurden. Ma&szlig;geblichen Anteil an dem Fahndungserfolg hatte ein Hamburger Netzwerktechniker, der sich in die Kommandozentrale der Gangster hacken konnte. Das Koobface-Botnetz ist zwar seitdem abgeschaltet. Die T&auml;ter, die angeblich zwei Millionen Dollar pro Jahr verdienten, konnten jedoch untertauchen.</p>