21.09.2011 18:32

Full Tilt Poker ein Globales Betrugßystem?

[Quelle Golem.de]<br /><br />
<h2 class=""head1""><span style=""color: #ffcc00;"">US-Staatsanwalt</span></h2>
<h1 class=""head5"" style=""text-align: center;""><span style=""color: #ffcc00;"">""Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem""</span></h1>
<p>Die <a class=""linkabstract"" href=""http://www.golem.de/specials/poker/"" target=""_blank"">Pokerstars</a>, die Full Tilt Poker betrieben haben, sollen Eins&auml;tze der Spieler in H&ouml;he von 390 Millionen US-Dollar auf die eigenen Konten transferiert haben.</p>
<p>Die Betreiber von Full Tilt Poker sollen Gelder der Spieler auf ihre eigenen Konten &uuml;berwiesen haben. Das berichtet die <a class=""linkartikeltext"" href=""http://www.nytimes.com/2011/09/21/business/poker-site-misused-players-money-us-says.html?ref=technology"" target=""_blank"">New York Times</a> unter Berufung auf US-Ermittler. Die Bundesanwaltschaft hat dazu am 20. September 2011 eine <a class=""linkartikeltext"" href=""http://www.nytimes.com/2011/09/21/business/poker-site-misused-players-money-us-says.html?ref=technology"" target=""_blank"">Zivilklage</a> eingereicht. Den Onlinepokerspielern hatte das Unternehmen versichert, dass das Geld auf sicheren Konten angelegt und jederzeit abrufbar sei. Full Tilt Poker gilt als der zweitgr&ouml;&szlig;te virtuelle Pokerraum der Welt.</p><p><em>""Full Tilt war kein legitimes Poker-Unternehmen, sondern ein globaler Ponzi-Trick""</em>, sagte Staatsanwalt Preet S. Bharara aus Manhattan. Charles Ponzi war einer der gr&ouml;&szlig;ten Betr&uuml;ger der US-amerikanischen Geschichte. Ein Ponzi-Trick ist im englischen Sprachraum eine Bezeichnung f&uuml;r Pyramidenspiele und Schneeballbetrugssysteme.</p>
<p>Die Strafverfolger stie&szlig;en im Fr&uuml;hjahr 2011 auf die Unregelm&auml;&szlig;igkeiten, als sie andere Probleme bei Full Tilt Poker und den zwei weiteren Pokerplattformen Poker Stars und Absolute Poker untersuchten. Alle drei Unternehmen sind au&szlig;erhalb der USA angesiedelt und seit April 2011 wegen Betrugs und Geldw&auml;sche f&uuml;r US-B&uuml;rger <a class=""linkartikeltext"" href=""http://www.golem.de/1106/84622.html"" target=""_blank"">gesperrt</a>.</p>
<p>Spieler bei Full Tilt Poker waren in der Vergangenheit sicher gewesen, dass sie ihr eingezahltes Spielgeld und ihre Gewinne jederzeit einziehen k&ouml;nnten. Hier hatte sich die Plattform eine gute Reputation erarbeitet. Nach der Schlie&szlig;ung von Full Tilt Poker wurden zusammen mit US-Ermittlern Pl&auml;ne ausgearbeitet, um allen Spielern die Eins&auml;tze zur&uuml;ckzugeben. Doch die vorhandene Deckung der Konten erwies sich als unzureichend. Die R&uuml;ckzahlungen verlangsamten sich und blieben schlie&szlig;lich ganz aus.</p>
<p>Der zum Management von Full Tilt geh&ouml;rende Pokerstar Howard Lederer soll sich 42 Millionen US-Dollar &uuml;berwiesen haben. Chris Ferguson erhielt 25 Millionen US-Dollar und schuldet dem Unternehmen weitere 60 Millionen US-Dollar, so die New York Times.</p>
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