16.03.2009 18:12

Deutscher Kulturrat

Kulturrat ver&ouml;ffentlicht Spielebuch kostenlos im Internet <br />
Deutscher Kulturrat spricht sich gegen sch&auml;rfere Jugendschutzgesetze aus <br />
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Der Streit um Computerspiele ist nach dem Amoklauf von Winnenden neu entbrannt - und manch ein Politiker nennt die Werke der interaktiven Unterhaltung schlicht Schund. Jetzt meldet sich der Deutsche Kulturrat zu Wort und ver&ouml;ffentlicht kostenlos im Internet ein Buch, das sich mit Computerspielen auseinandersetzt.<br />
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""Statt einer Verbotsdebatte steht nach den schrecklichen Ereignissen von Winnenden dringend eine Bildungsdebatte an"", fordert Olaf Zimmermann, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Kulturrates. Der Kulturrat - Spitzenverband der Bundeskulturverb&auml;nde - ist gegen eine Versch&auml;rfung der Jugendschutzgesetze und f&uuml;r eine konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen. <br />
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Jetzt bietet der Verband im Rahmen der Bem&uuml;hungen um eine Versachlichung der Debatte sein Buch ""Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz"" kostenlos im Internet als Download im PDF-Format an; bislang war das Werk nur gedruckt erh&auml;ltlich. <br />
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Die 46 Autoren besch&auml;ftigen sich unter anderem damit, ob Computerspiele ""Kulturg&uuml;ter"" oder ""Schund"" sind, ob die Spiele strenger kontrolliert werden m&uuml;ssen, oder ob qualitativ hochwertige Computerspiele von der &ouml;ffentlichen Hand gef&ouml;rdert werden sollen. Unter den Autoren befinden sich Spielegegner und -freunde vor allem aus Wissenschaft und Politik. Der ehemalige bayerische Ministerpr&auml;sident G&uuml;nter Beckstein ist mit einem Aufsatz zum Thema ""Amokl&auml;ufer, Nachahmer und M&auml;nnlichkeitsnormen"" vertreten.<br />
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<a href=""http://www.golem.de/0903/65929.html"" target=""_blank"">Quelle</a><br />
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Anmerkung:<br />
ich habe mir das Buch durchgelesen, und muss sagen, sehr gut.<br />