Deutscher Kulturrat
Kulturrat veröffentlicht Spielebuch kostenlos im Internet <br />
Deutscher Kulturrat spricht sich gegen schärfere Jugendschutzgesetze aus <br />
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Der Streit um Computerspiele ist nach dem Amoklauf von Winnenden neu entbrannt - und manch ein Politiker nennt die Werke der interaktiven Unterhaltung schlicht Schund. Jetzt meldet sich der Deutsche Kulturrat zu Wort und veröffentlicht kostenlos im Internet ein Buch, das sich mit Computerspielen auseinandersetzt.<br />
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""Statt einer Verbotsdebatte steht nach den schrecklichen Ereignissen von Winnenden dringend eine Bildungsdebatte an"", fordert Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Der Kulturrat - Spitzenverband der Bundeskulturverbände - ist gegen eine Verschärfung der Jugendschutzgesetze und für eine konsequente Durchsetzung der bestehenden Regelungen. <br />
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Jetzt bietet der Verband im Rahmen der Bemühungen um eine Versachlichung der Debatte sein Buch ""Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz"" kostenlos im Internet als Download im PDF-Format an; bislang war das Werk nur gedruckt erhältlich. <br />
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Die 46 Autoren beschäftigen sich unter anderem damit, ob Computerspiele ""Kulturgüter"" oder ""Schund"" sind, ob die Spiele strenger kontrolliert werden müssen, oder ob qualitativ hochwertige Computerspiele von der öffentlichen Hand gefördert werden sollen. Unter den Autoren befinden sich Spielegegner und -freunde vor allem aus Wissenschaft und Politik. Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günter Beckstein ist mit einem Aufsatz zum Thema ""Amokläufer, Nachahmer und Männlichkeitsnormen"" vertreten.<br />
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<a href=""http://www.golem.de/0903/65929.html"" target=""_blank"">Quelle</a><br />
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Anmerkung:<br />
ich habe mir das Buch durchgelesen, und muss sagen, sehr gut.<br />
