Diebstahl
Mit einem leichten Schmunzeln, habe ich dieses gelesen<img src=""images/smilies/31.gif"" alt=""zwinker"" />.<br />
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Die Bochumer Polizei ermittelt in einem Fall von Diebstahl: Ein Himmelstränenband, Phönixschuhe, ein Siamesenmesser und sieben Millionen Yang wurden gestohlen. Das ist lustig, aber auch ein bemerkenswerter Präzedenzfall in Deutschland: das Opfer ist ein Avatar, der Tatort liegt im Cyberspace. <br />
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Die Zeit, in der man auf Polizeiwachen auf blankes Unverständnis stieß, wenn man Dinge zur Anzeige bringen wollte, die nur virtuell existieren, sind augenscheinlich vorbei. Zumindest in Bochum scheint klar zu sein, dass es bei einem Diebstahl von Himmels-Tränenbändern und Phönixschuhen um ernstzunehmende Eigentumsdelikte geht.<br />
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Phönixschuhe zum Beispiel gibt es in verschiedenen Versionen, die - zumindest im Online-Fantasyspiel Metin2 von Gameforge - teils erheblichen Wert haben. So kostet schon ein paar von den Schlappen, mit denen man sich gerade mal sechs Level aufwertet, stolze zwei Froschzungen und 30.000 Yang. Für ein paar +9-Level-Phoenixschuhe muss man dagegen unglaubliche zwei Fangzähne eines Tigers, eine blutrote Perle sowie 150.000 Yang hinlegen! Wenn einem so etwas geklaut wird, ist das natürlich bitter.<br />
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Zumal, wenn man den virtuellen Kram eben nicht in Froschzungen, Fangzähnen und Yang bezahlt, sondern mit Euro: Satte 1000 ganz reale Euro ließ sich ein 45 Jahre alter Spieler aus dem Ruhrgebiet den Aufbau seines Avatars kosten. Zwei Jahre brauchte er dafür - und dann, ""am 27.01.09, gegen 15:00 Uhr"", wie die Bochumer Polizei berichtet, stellt er fest, ""dass sein Spielcharakter plötzlich bar aller Ausrüstungsgegenstände ist"".<br />
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Den ganzen ausfürlichen Text gibt es hier:<br />
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<a href=""http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,604334,00.html"" target=""_blank"">Quelle</a><br />
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