30.01.2009 19:03

Diebstahl

Mit einem leichten Schmunzeln, habe ich dieses gelesen<img src=""images/smilies/31.gif"" alt=""zwinker"" />.<br />
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Die Bochumer Polizei ermittelt in einem Fall von Diebstahl: Ein Himmelstr&auml;nenband, Ph&ouml;nixschuhe, ein Siamesenmesser und sieben Millionen Yang wurden gestohlen. Das ist lustig, aber auch ein bemerkenswerter Pr&auml;zedenzfall in Deutschland: das Opfer ist ein Avatar, der Tatort liegt im Cyberspace. <br />
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Die Zeit, in der man auf Polizeiwachen auf blankes Unverst&auml;ndnis stie&szlig;, wenn man Dinge zur Anzeige bringen wollte, die nur virtuell existieren, sind augenscheinlich vorbei. Zumindest in Bochum scheint klar zu sein, dass es bei einem Diebstahl von Himmels-Tr&auml;nenb&auml;ndern und Ph&ouml;nixschuhen um ernstzunehmende Eigentumsdelikte geht.<br />
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Ph&ouml;nixschuhe zum Beispiel gibt es in verschiedenen Versionen, die - zumindest im Online-Fantasyspiel Metin2 von Gameforge - teils erheblichen Wert haben. So kostet schon ein paar von den Schlappen, mit denen man sich gerade mal sechs Level aufwertet, stolze zwei Froschzungen und 30.000 Yang. F&uuml;r ein paar +9-Level-Phoenixschuhe muss man dagegen unglaubliche zwei Fangz&auml;hne eines Tigers, eine blutrote Perle sowie 150.000 Yang hinlegen! Wenn einem so etwas geklaut wird, ist das nat&uuml;rlich bitter.<br />
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Zumal, wenn man den virtuellen Kram eben nicht in Froschzungen, Fangz&auml;hnen und Yang bezahlt, sondern mit Euro: Satte 1000 ganz reale Euro lie&szlig; sich ein 45 Jahre alter Spieler aus dem Ruhrgebiet den Aufbau seines Avatars kosten. Zwei Jahre brauchte er daf&uuml;r - und dann, ""am 27.01.09, gegen 15:00 Uhr"", wie die Bochumer Polizei berichtet, stellt er fest, ""dass sein Spielcharakter pl&ouml;tzlich bar aller Ausr&uuml;stungsgegenst&auml;nde ist"".<br />
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Den ganzen ausf&uuml;rlichen Text gibt es hier:<br />
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<a href=""http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,604334,00.html"" target=""_blank"">Quelle</a><br />
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