14.02.2007 19:14

Deutscher Kulturrat schaltet sich zur Jugendschutz

<br> In einer heute ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung zeigt sich der Deutsche Kulturrat besorgt &uuml;ber die derzeitige Entwicklung der Diskussion um die Versch&auml;rfung des Jugendschutzes. <br> <br> Der Deutsche Kulturrat ist der Spitzenverband der Bundeskulturverb&auml;nde und sieht sich als Verfechter von Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit. Er fordert in dem Schreiben alle Politiker in Bund und L&auml;ndern auf, bei den geplanten rechtlichen Schritten zum Schutz von Jugendlichen, nicht &uuml;ber das Ziel hinaus zu schie&szlig;en. <br> <br> In der Erkl&auml;rung hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: <i>""Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene m&uuml;ssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit geh&ouml;ren zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualit&auml;t des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch f&uuml;r Computerspiele.“</i> <br> <br> <a href=""http://www.kulturrat.de/pdf/949.pdf"" target=""_blank"">Vollst&auml;ndige Erkl&auml;rung als pdf-Dokument</a>