21.06.2006 19:12

14-jährige verklagt MySpace

<br> Das amerikanische Rechtssytem k&ouml;nnte in n&auml;chster Zeit wieder um einen kuriosen Beschluss erweitert werden, wenn man die Klage der Mutter eines 14-j&auml;hrigen M&auml;dchens gegen die Userprofil-Website MySpace betrachtet. Es geht um 30 Millionen US-Dollar, rund einen Prozent des Werts des Unternehmens. <br> <br> Das M&auml;dchen hat bei MySpace einen 19-j&auml;hrigen kennengelernt, eMail-Adresse und sogar Handy-Nummer ausgetauscht. Letztlich soll es zu einem Treffen gekommen sein, bei dem es zu sexuellen Handlungen gekommen ist, die das M&auml;dchen so aber nicht wollte. Glaubt man nun den Aussagen der Ankl&auml;gerpartei sei dies alles die Schuld von MySpace. <i>""MySpace k&uuml;mmert sich mehr darum, Geld zu scheffeln, als sich um die Online-Sicherheit von Kindern zu sorgen.""</i> so der Anwalt des M&auml;dchens. Der Anbieter verifiziere das Alter seiner Nutzer nicht und w&uuml;rde sich somit potentiell strafbar machen, obwohl ein Mindestalter bei der Registrierung gefordert ist. MySpace dagegen winkt ab. <i>""Wir nehmen die Sicherheit unserer Nutzer sehr ernst und tun alles daf&uuml;r, dass diese gew&auml;hrleistet ist,""</i> so Hemanshu Nigam, der C.E.O. von MySpace.com <i>""aber wenn ein 13- oder 14-j&auml;hriges M&auml;dchen jemanden trifft, den sie nicht kennt, ist das immer gef&auml;hrlich. Wir m&uuml;ssen unseren Kindern beibringen, das nicht ohne weiteres zu tun.""</i> Auch wenn es wider jeder Logik scheint, so ist durchaus m&ouml;glich, dass ein Gericht f&uuml;r die Kl&auml;ger entscheidet.