17.02.2006 18:50

Ingame-Werbung: Valve macht mit Counterstrike eine

<br> Nach einem klaren Dementi im letzten Monat, in dem Valve klipp und klar erkl&auml;rte, dass sie der Firma Engage Ingame Advertising niemals die Erlaubnis gegeben haben, Werbung in hauseigene Spiele einzublenden, kommt nun ein nicht all zu &uuml;berraschender Coup als Pressemeldung auf den Tisch. Valve ist mit der amerikanischen Werbeagentur IGA Worldwide zu einer ""freundlichen"" &Uuml;bereinkunft gekommen, mit der Differenzen bez&uuml;glich In-Game-Werbung beseitigt wurden. Im Klartext hei&szlig;t das: Irgendwann in den n&auml;chsten Monaten wird Werbung in den Multiplayer-Karten von Counterstrike und Counterstrike: Source auftauchen, abgesegnet und genehmigt von Valve. Denn die beiden Erfolgsspiele sind das erkl&auml;rte Hauptziel der Werbeschaffenden. Alleine in den USA will IGA etwa 150 Millionen Verbraucher in der lukrativen und schwer zu erreichenden Zielgruppe der 18- bis 34-j&auml;hrigen m&auml;nnlichen Spieler erreichen. Erm&ouml;glicht wird das Ganze durch eine Technologie namens DIGA (Dynamic In-Game Advertising), die extrem flexibel planbar ist und sehr geringe Streuverluste von fast Null Prozent sicher stellt. <br> <br> Ein Investoren-Konsortium, gef&uuml;hrt von der in New York ans&auml;ssigen Easton Capital Group zusammen mit Morgenthaler Ventures und dem bereits bestehenden Investor DN Capital hat die Finanzierung von IGA bereits sicher gestellt. Sie m&ouml;chten aus der Marktstellung von IGA und der Kombination aus Werbeagentur, Videospiele-Kultur und innovativen Technologien Profit erwirtschaften. IGA sucht und unterh&auml;lt daf&uuml;r verschiedene, exklusive Partnerschaften mit Game-Publishern und Entwicklern. In-Game Advertising soll Publishern eine lukrative neue Einkommensquelle bieten, indem Spieleinhalte durch finanzkr&auml;ftige Marken erg&auml;nzt werden, und hilft somit, das kommerzielle Risiko auszugleichen, neue Titel auf den Markt zu bringen.