18.11.2005 19:23

Verbot von Killerspielen: Union will 'Gewaltein&uu

<br> Die Politik erh&ouml;ht weiter den Druck auf Computerspieler: In immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden &auml;u&szlig;ern sich Spitzenpolitiker aus Union und SPD zum Thema Jugendschutz und fordern das Verbot von so genannten ""Killerspielen"". Am gestrigen Donnerstag hatte die ehemalige SPD-Justizministerin Herta D&auml;ubler-Gmelin in der S&uuml;ddeutschen Zeitung gesagt: »Das soft law hat nicht funktioniert.« Gemeint ist das Kontrollsystem um die USK, das »angesichts der rasanten Entwicklungen« in den neuen Medien »nicht ausreichend« sei. Ein altersunabh&auml;ngiges Verbot von jugendgef&auml;hrdenden Spielen sei notwendig. In die gleiche Kerbe schl&auml;gt auch Maria B&ouml;hmer, stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, im Deutschlandradio. Wie <a href=""http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,385496,00.html"" target=_blank>Spiegel Online</a> berichtet, fordert sie ebenfalls ein Verbot von Killerspielen. ""Der Jugendschutz m&uuml;sse mit der technischen Entwicklung Schritt halten und durch Verbote von &prime;Killerspielen&prime; am Computer klare Grenzen aufzeigen"", so B&ouml;hmer, die auch Vorsitzende der Frauen-Union ist. Nach ihrer Ansicht ist der Kern von Spielen wie Counterstrike: ""zerst&ouml;re alles bis auf dich selbst, und das ist schon eine Botschaft, die bedeutet, dass Gewalt hier einge&uuml;bt wird, imitiert wird"". ""Gerade mit den jungen M&auml;nnern, die sich in den LAN-Partys treffen"" m&uuml;sse man besprechen, warum es denn ""gerade diese Art der Gewaltdarstellung"" sein m&uuml;sse, ""wo ich den Gegner zerst&ouml;ren muss, wo Kampf die L&ouml;sung ist und sonst kein anderes Konfliktl&ouml;sungsmittel.""