Verbot von Killerspielen: Union will 'Gewaltein&uu
<br> Die Politik erhöht weiter den Druck auf Computerspieler: In immer kürzeren Abständen äußern sich Spitzenpolitiker aus Union und SPD zum Thema Jugendschutz und fordern das Verbot von so genannten ""Killerspielen"". Am gestrigen Donnerstag hatte die ehemalige SPD-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin in der Süddeutschen Zeitung gesagt: »Das soft law hat nicht funktioniert.« Gemeint ist das Kontrollsystem um die USK, das »angesichts der rasanten Entwicklungen« in den neuen Medien »nicht ausreichend« sei. Ein altersunabhängiges Verbot von jugendgefährdenden Spielen sei notwendig. In die gleiche Kerbe schlägt auch Maria Böhmer, stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, im Deutschlandradio. Wie <a href=""http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,385496,00.html"" target=_blank>Spiegel Online</a> berichtet, fordert sie ebenfalls ein Verbot von Killerspielen. ""Der Jugendschutz müsse mit der technischen Entwicklung Schritt halten und durch Verbote von ′Killerspielen′ am Computer klare Grenzen aufzeigen"", so Böhmer, die auch Vorsitzende der Frauen-Union ist. Nach ihrer Ansicht ist der Kern von Spielen wie Counterstrike: ""zerstöre alles bis auf dich selbst, und das ist schon eine Botschaft, die bedeutet, dass Gewalt hier eingeübt wird, imitiert wird"". ""Gerade mit den jungen Männern, die sich in den LAN-Partys treffen"" müsse man besprechen, warum es denn ""gerade diese Art der Gewaltdarstellung"" sein müsse, ""wo ich den Gegner zerstören muss, wo Kampf die Lösung ist und sonst kein anderes Konfliktlösungsmittel.""
