Ab Chrome 150 (Ende Juni 2026) beendet Google die Unterstützung von Manifest V2.
Damit verliert der originale uBlock Origin wichtige Funktionen, da die bisher genutzte webRequest-API durch die deutlich eingeschränktere Manifest-V3-Technik ersetzt wird.
Für die meisten Nutzer werden Werbeblocker zwar weiterhin funktionieren, fortgeschrittene Funktionen wie dynamisches Blocking, komplexe Filterregeln und bestimmte Anti-Tracking-Maßnahmen sind jedoch betroffen.
Warum Brave & Co. keine vollständige Lösung sind
Oft wird als Alternative zu Chrome Brave Browser, Microsoft Edge, Opera oder Vivaldi genannt.
Das Problem: Alle diese Browser basieren auf Chromium.
Zwar verfügen einige – insbesondere Brave – über eigene integrierte Schutzmechanismen, grundsätzlich bleiben sie jedoch von den technischen Vorgaben abhängig, die Google für Chromium festlegt.
Firefox als echte Alternative
Mozilla Firefox nutzt mit Gecko eine eigene Browser-Engine und ist nicht an Googles Manifest-V3-Vorgaben gebunden.
Dadurch bleibt dort der volle Funktionsumfang von uBlock Origin erhalten.
Fazit
Wer lediglich Werbung blockieren möchte, wird auch künftig auf Chromium-Browsern Lösungen finden.
Wer jedoch maximale Kontrolle über Werbung, Tracking und Browserfunktionen behalten möchte, sollte sich spätestens jetzt mit Firefox beschäftigen.
Kurz gesagt:
Chromium-Forks können das Problem abmildern – wirklich unabhängig von Googles Entscheidungen ist derzeit aber vor allem Firefox.
